JU Dorsten – Junge Union Stadtverband Dorsten

Mauer brachte unendliches Leid

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Die Junge Union Dorsten erinnerte an die Opfer der innderdeutschen Grenze und des SED-Unrechtsregimes..

Die Junge Union Dorsten erinnerte an die Opfer der innderdeutschen Grenze und des SED-Unrechtsregimes.

Dorsten – Um 01.05 Uhr des 13. August 1961 begannen schwerbewaffnete Volkspolizisten mit dem Bau der Berliner Mauer und zementierten so die Teilung Deutschlands. Fast 40 Jahre sollte der Todestreifen Deutschland und die Hauptstadt teilen und unendlich viel Leid über viele Familien bringen.

Junge Union gedachte des 50. Jahrestages des Mauerbaus

Am frühen Samstagmorgen, also genau 50 Jahre nach dem Mauerbau, gedachten Mitglieder der Jungen Union Dorsten den über 1000 Toten an der innerdeutschen Grenze sowie den Opfern des SED-Terrors. „Mit einer symbolischen Mauer vor der Dorstener Geschäftsstelle der SED-Nachfolgepartei ‚Die Linke‘ wollten wir aber auch deutlich machen, dass es immer noch viele Ewiggestrige in unserem Land gibt, die dem Sozialismus hinterher trauern“, so der neue JU-Stadtverbandsvorsitzende Hendrik Nachbarschulte (17). Die Junge Union habe bis zum Fall der Mauer immer wieder gegen dieses Unrecht mit großen Deutschlandtreffen in Berlin demonstriert und sich für ein vereintes Deutschland in Frieden und Freiheit eingesetzt. „Insbesondere in den Jahren vor der Wende stand die JU dabei allein auf weiter Flur. Die anderen Parteien hatten sich damals längst von der Wiedervereinigung verabschiedet“, erklärt der Dorstener JU-Chef. Nachbarschultes Großvater mütterlicherseits sei selbst aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen. Viele Menschen hätten diesen Wunsch nach Freiheit aber mit Stasihaft oder gar mit ihrem Leben bezahlen müssen.

JU: „Linke muss SED-Unrecht endlich klar benennen“

Die aktuelle Entwicklung in der Dorstener Linkspartei mit dem Austritt der beiden Ratsfrauen Reinhild Reska und Irene Dreischhoff würde die jungen Christdemokraten in ihrer Position bestätigen. „Es scheint auch in Westdeutschland immer noch führende Linken-Funktionäre zu geben, die weniger soziale Gerechtigkeit sondern vielmehr den Kommunismus als Ziel haben“, unterstützt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die JU-Aktion. Der Dorstener Wilhelm Zachraj (inzwischen linker Kreistagsvertreter) sei vor ein paar Jahren noch aktives Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gewesen. „Die Linkspartei muss sich endlich vorbehaltslos vom SED-Unrechtsstaat distanzieren“, fordert Stockhoff. Dreischhoff und Reska hätten das mit ihrem Austritt offen getan: „Dieser Schritt der beiden Ratsfrauen war mutig und richtig!“

Die Junge Union werde auch zukünftig politischem Extremismus entgegentreten.

Link-Tipps: 50. Jahrestag des Mauerbaus

Was war die Mauer?
Überblück über die Errichtung der innerdeutschen Grenzanlagen durch das SED-Regime und ihre Folgen

Chronik der Mauer
Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung zur Geschichte der Berliner Mauer

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Hintergründe zur Geschichte der Berliner Mauer vom Bau bis zum Mauerfall mit aktuellen Forschungsergebnissen und Zeitzeugenberichten.

Auferstanden aus Ruinen
Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum 50. Jahrestages des Mauerbaus

 

 

 

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